
Dopamin-Deko: So richtest Du Dich glücklich ein
Graue Herbsttage, weiße Wände, ein beigefarbenes Sofa: Viele Wohnungen sehen heute ordentlich aus und wirken trotzdem kühl. Genau hier setzt Dopamin-Deko an. Der Wohntrend holt kräftige Farben, verspielte Formen und echte Lieblingsstücke zurück in die eigenen vier Wände. Das Ziel ist, dass Du Dich jedes Mal ein bisschen freust, wenn Du die Wohnungstür aufschließt.
In diesem Beitrag erfährst Du, woher der Begriff kommt, was die Forschung zur Wirkung von Farben wirklich sagt und wie Du Dopamin-Deko Raum für Raum umsetzt, auch in der Mietwohnung und mit kleinem Geldbeutel.

Fantasy Quilling Dachshund – Dackel-Untersetzer für deine Dopamin-Deko
Kleine Kunstwerke für deinen Couchtisch: Die Fantasy Quilling Dachshund Untersetzer im 4er-Set bringen mit ihrem fantasievollen Dackelmotiv in Petrol, Rosa und Gold Farbe in dein Zuhause. Verspielte Ornamente, Sterne und eine Mondsichel machen die Glasuntersetzer zu einem besonderen Detail im Dopamin-Deko-Stil. Schön zu bunten Wohnaccessoires – und eine charmante Geschenkidee für Dackelfans.
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Kissen mit Dackelmotiv – frisches Mint für deine Dopamin-Deko
Dieses mintgrüne Kissen mit Dackelmotiv bringt Farbe und Dackelcharme auf dein Sofa. Ein roter Langhaardackel, umgeben von verspielten Formen in Pink, Gelb und Grün, macht das Dekokissen zum fröhlichen Blickfang. Der sanfte Mintton verbindet die kräftigen Farben und passt wunderbar zu hellen Polstern, bunten Wohnaccessoires und deinem ganz persönlichen Dopamin-Deko-Stil. ➡️ hier zum Kissen mit Dackelmotiv
Was ist Dopamin-Deko?
Dopamin-Deko, im Englischen Dopamine Decor, beschreibt eine Einrichtung, die bewusst gute Laune machen soll. Der Begriff verbreitete sich ab 2023 über TikTok und Instagram. Das Vorbild kam aus der Mode: Beim „Dopamine Dressing“ ziehen Menschen knallbunte Kleidung an, weil sie sich darin einfach besser fühlen. Diese Idee ist vom Kleiderschrank in die Wohnung gewandert.
Seinen Namen verdankt der Trend dem Dopamin. Dieser Botenstoff im Gehirn ist beteiligt, wenn wir etwas als lohnend erleben, uns auf etwas freuen oder Antrieb spüren. Der Name ist also ein Bild: Deine Wohnung soll sich anfühlen wie eine kleine tägliche Belohnung.
Typisch sind satte Farben, Streifen, Punkte und Karos, runde Möbel, Accessoires mit Witz und vor allem Dinge, die Dir persönlich etwas bedeuten. Der Stil lässt Dir viel Freiheit. Für die eine ist es das sonnengelbe Sofa, für den anderen die Wand voller Urlaubsfotos in bunten Rahmen. Beides ist Dopamin-Deko, solange es Dich froh macht.
Macht Dopamin-Deko wirklich glücklich?
Viele Ratgeber versprechen, bunte Farben würden nachweislich Glückshormone freisetzen. Hier lohnt sich ein genauer Blick. Eine belastbare Studie, die misst, wie viel Dopamin ein pinkes Kissen im Gehirn auslöst, ist bisher unbekannt. Gut erforscht ist dagegen etwas anderes: Menschen verbinden Farben sehr zuverlässig mit Gefühlen.
Ein Team um die Psychologin Domicele Jonauskaite von der Universität Lausanne hat dazu 4.598 Menschen aus 30 Ländern befragt. Die Teilnehmenden ordneten 12 Farben insgesamt 20 Gefühlen zu. Das Ergebnis: Die Zuordnungen ähneln sich rund um die Welt erstaunlich stark, Sprache und Herkunft färben sie aber zusätzlich. Gelb wurde zum Beispiel in vielen Ländern mit Freude verbunden. Die Studie ist 2020 in der Fachzeitschrift Psychological Science erschienen.
Eine Farbe mit Freude zu verbinden ist allerdings etwas anderes, als durch diese Farbe tatsächlich fröhlicher zu werden. Hier kommen Deine eigenen Erinnerungen ins Spiel. Verbindest Du Orange mit Sommerabenden in Italien, zaubert Dir eine orange Vase vermutlich ein Lächeln ins Gesicht. Erinnert Dich dieselbe Farbe an das Linoleum im Wartezimmer Deines Zahnarztes, sieht die Sache anders aus. Genau deshalb wirkt Dopamin-Deko am stärksten, wenn sie ganz persönlich ist.
Ehrlich gesagt: Dopamin-Deko ist ein Einrichtungsstil, der Dein Wohlgefühl zu Hause unterstützen kann. Farben, Licht, Pflanzen und Dinge mit schönen Erinnerungen tragen dazu bei, dass Du Dich in Deinen Räumen wohler fühlst. Wie stark das wirkt, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Bei anhaltender Niedergeschlagenheit, etwa einem Winterblues, der wochenlang bleibt, ist eine Ärztin oder ein Arzt die richtige Adresse.
Die typischen Merkmale von Dopamin-Deko
Kräftige, satte Farben
Sonnengelb, Tomatenrot, Pink, Smaragdgrün, Kobaltblau: Im Mittelpunkt stehen Farben mit viel Leuchtkraft. Sie dürfen auf Wänden, Möbeln, Textilien und Accessoires auftauchen. Du entscheidest, ob Du mit einem einzelnen Sessel beginnst oder gleich die ganze Wand streichst.
Streifen, Punkte, Karos und Blumen
Prints sind ausdrücklich erwünscht, auch mehrere in einem Raum. Ein gestreifter Teppich trifft auf Kissen mit Punkten, eine Tapete mit großen Blüten auf ein kariertes Plaid. Wie das harmonisch gelingt, liest Du weiter unten.
Runde, verspielte Formen
Wellenförmige Spiegel, Tische mit runder Platte, Sessel in Muschelform, Lampen wie Wolken oder Pilze: Geschwungene Linien wirken weich und freundlich. Sie bilden ein schönes Gegengewicht zu kantigen Schränken und Regalen.
Spannende Oberflächen
Dopamin-Deko spricht auch den Tastsinn an. Samt am Sofa, flauschiges Bouclé am Hocker, glänzend glasierte Keramik, Rattan, Glas in Bonbonfarben oder Fransen am Lampenschirm. Je unterschiedlicher sich die Dinge anfühlen, desto lebendiger wirkt der Raum.
Licht und Pflanzen
Ein farbiger Raum lebt vom Licht. Tagsüber hilft alles, was das Fenster freihält, abends sorgen mehrere kleine Lampen mit warmem Licht für Gemütlichkeit. Pflanzen bringen sattes Grün ins Spiel, das zu fast jeder Farbe passt. Setz sie in bunte Übertöpfe, dann werden sie gleich zum Deko-Element.
Persönliche Lieblingsstücke
Das wichtigste Merkmal ist gleichzeitig das einfachste: Dinge, die Dir etwas bedeuten. Mitbringsel von Reisen, Bilder von Freunden, das Lieblingsbuch aus Kindertagen. Weiter unten zeigen wir Dir, wie Du sie schön in Szene setzt.
So findest Du Deine Glücksfarben
Bevor Du losziehst und einkaufst, lohnt sich ein kleiner Test. Deine persönlichen Glücksfarben verstecken sich oft schon in Deinem Alltag.
- Kleiderschrank: Öffne die Schranktür und schau, welche Farbe Du am häufigsten trägst oder in welchem Teil Du Dich am wohlsten fühlst.
- Fotos: Scroll durch die Bilder auf Deinem Handy. Welche Orte und Momente machen Dich froh? Achte auf die Farben darin, etwa das Türkis vom Meer oder das Orange einer Markise in der Altstadt.
- Lieblingsdinge: Leg fünf bis zehn Dinge, die Du besonders gern hast, auf einen Tisch und mach ein Foto davon. Meist tauchen zwei oder drei Farben immer wieder auf.
- Probe an der Wand: Hol Dir im Baumarkt Farbkarten in Deinen Favoriten oder kleine Probedosen und streich ein Stück Pappe in DIN-A4-Größe. Kleb es für ein paar Tage an die Wand und schau es Dir morgens und abends an, bei Tageslicht und bei Lampenlicht.
Zur Orientierung findest Du hier, womit viele Menschen die einzelnen Farben verbinden und wo sie sich in der Wohnung gut machen. Deine eigenen Erinnerungen haben dabei immer Vorrang.
Gelb: Sonne, Freude, Leichtigkeit. Bringt Helligkeit in dunkle Flure, Küchen und Nordzimmer.
Orange: Wärme und Geselligkeit. Schön am Esstisch, in der Küche und als Sessel im Wohnzimmer.
Pink und Rosa: Verspielt und weich. Kräftiges Pink als Akzent, zartes Rosa auch als Wandfarbe im Schlafzimmer.
Rot: Energie und Leidenschaft. Wirkt schon in kleinen Mengen stark, ideal für Lampen, Stühle oder Vasen.
Grün: Natur und Erholung. Passt in jeden Raum, besonders ins Schlafzimmer, ins Bad und an den Arbeitsplatz.
Blau: Weite und Ruhe. Kobaltblau als starker Akzent, helles Himmelblau für entspannte Räume.
Lila und Violett: Kreativ und etwas geheimnisvoll. Ein toller Partner für Gelb und für Grün.
Farben und Prints harmonisch kombinieren
Viele zögern bei kräftigen Farben, weil sie ein buntes Durcheinander befürchten. Mit ein paar einfachen Faustregeln wirkt Dein Raum fröhlich und trotzdem stimmig.
Die 60-30-10-Regel
Diese bekannte Regel aus der Raumgestaltung gibt Dir einen sicheren Rahmen. Etwa 60 Prozent eines Raums bekommen eine Hauptfarbe, also Wände, Boden oder große Teppiche. Rund 30 Prozent gehören einer zweiten Farbe, zum Beispiel Sofa, Vorhänge oder ein großer Schrank. Die letzten 10 Prozent sind Deine Akzentfarbe für Kissen, Vasen, Bilderrahmen und Lampen. Ein Beispiel: 60 Prozent Vanillegelb, 30 Prozent Salbeigrün, 10 Prozent Tomatenrot.
Bei Dopamin-Deko darf schon die Hauptfarbe kräftig sein. Magst Du es ruhiger, nimm für die 60 Prozent einen warmen hellen Ton und lass die Farbe erst bei den 30 und 10 Prozent richtig leuchten.
Drei Wege über den Farbkreis
Gegensätze: Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen, bringen sich gegenseitig zum Strahlen. Bewährte Paare sind Gelb und Violett, Orange und Blau, Rot und Grün.
Nachbarn: Farben, die im Farbkreis nebeneinanderliegen, wirken warm und fließend, etwa Gelb, Orange und Rot oder Blau, Türkis und Grün.
Ton in Ton: Eine Farbe in vielen Abstufungen, zum Beispiel vom zarten Rosa bis zum satten Himbeerrot. Diese Variante ist besonders einsteigerfreundlich.
Wiederholen bringt Ruhe
Lass jede Farbe mindestens dreimal im Raum auftauchen. Steht ein pinker Sessel am Fenster, nimm das Pink in einem Kissen auf dem Sofa und in einem Bilderrahmen an der gegenüberliegenden Wand wieder auf. So wandert Dein Blick durch den Raum und alles wirkt wie aus einem Guss.
Prints mischen
Verschiedene Prints vertragen sich gut, wenn sie eine gemeinsame Farbe haben. Kombiniere dazu große und kleine Formen: ein Teppich mit breiten Streifen, Kissen mit kleinen Punkten, eine Decke mit mittelgroßen Karos. Ein ruhiger Bereich daneben, etwa ein einfarbiges Sofa, gibt den Prints Raum zum Wirken.
Tipp für den Anfang: Starte mit einem Ding, das Du richtig liebst, zum Beispiel einem Teppich, einem Bild oder einem Stoff. Such Dir daraus zwei oder drei Farben heraus und baue den Raum um dieses Stück herum auf. So hast Du von Anfang an eine Farbpalette, die zusammenpasst.
Dopamin-Deko Raum für Raum
Wohnzimmer
Im Wohnzimmer verbringst Du viel Zeit, hier darf es am lautesten werden. Ein farbiges Sofa oder ein Sessel in Senfgelb, Petrol oder Rostrot ist ein starker Anker. Darum herum verteilst Du Kissen und Decken in zwei bis drei passenden Farben. Eine farbige Wand hinter dem Sofa, eine Bilderwand mit bunten Rahmen oder ein großer gestreifter Teppich machen den Look rund. Bücher kannst Du nach Farben sortieren, dann wird das Regal selbst zum Hingucker.
Küche und Essplatz
Auch eine weiße Küche lässt sich schnell aufpeppen. Bunte Küchengeräte wie Wasserkocher oder Toaster, ein farbiges Geschirr-Set, Gläser in verschiedenen Tönen und Geschirrtücher mit Streifen bringen sofort Leben hinein. Offene Regale eignen sich gut, um schöne Teller oder Keramikschalen zu zeigen. Am Esstisch sorgen Stühle in unterschiedlichen Farben für eine fröhliche Runde, eine farbige Pendelleuchte darüber setzt den Schlusspunkt.
Schlafzimmer
Im Schlafzimmer willst Du zur Ruhe kommen. Hier eignen sich gedämpfte Töne wie Salbeigrün, Pfirsich, Altrosa oder Rauchblau als Grundlage. Die kräftigen Farben holst Du über kleine Details hinein, etwa über eine Paspel an der Bettwäsche, einen Lampenfuß in Kirschrot oder ein Bild über dem Bett. Bettwäsche lässt sich jede Woche wechseln, damit kannst Du die Stimmung im Raum ganz einfach verändern.
Badezimmer
Das Bad ist oft der kleinste Raum, eignet sich aber hervorragend für mutige Experimente. Handtücher, Badematte und Duschvorhang in Deiner Lieblingsfarbe verwandeln den Raum für wenig Geld. Fliesenaufkleber, eine farbige Wand über den Fliesen oder ein Spiegel mit Wellenrand sorgen für den Extra-Effekt. Pflanzen wie Farne oder Efeututen fühlen sich in hellen Bädern mit Fenster oft besonders wohl.
Flur und Eingang
Der Flur begrüßt Dich jeden Tag als Erstes. Ein bunter Läufer, Garderobenhaken in verschiedenen Farben, ein runder Spiegel mit farbigem Rahmen und gutes Licht machen ihn zum fröhlichen Empfang. Besonders schön ist eine Wohnungstür, die innen in einer kräftigen Farbe gestrichen ist.
Arbeitsplatz und Homeoffice
Am Schreibtisch helfen Farben, die Dich wach halten, ohne abzulenken. Grün und Blau eignen sich gut für die Wand im Blickfeld. Bunte Ablagen, eine farbige Schreibtischlampe und eine Pinnwand mit Postkarten bringen Freude in den Arbeitstag. Denk auch an den Hintergrund in Videocalls: Ein Regal mit Pflanzen und ein, zwei farbigen Objekten wirkt freundlich.
Balkon und Terrasse
Draußen darf es Sommer sein. Klappstühle in Sonnengelb, Outdoor-Kissen mit Streifen, Blumentöpfe in verschiedenen Farben und eine Lichterkette mit bunten Kugeln machen selbst einen kleinen Stadtbalkon zum Lieblingsplatz. Blühende Pflanzen wie Geranien, Kapuzinerkresse oder Zinnien liefern die Farben gleich mit.
Dopamin-Deko in der Mietwohnung
Gerade wenn Du zur Miete wohnst, möchtest Du flexibel bleiben. Zum Glück lebt Dopamin-Deko vor allem von Dingen, die Du mitnehmen kannst, wenn Du umziehst.
Tapete zum Abziehen: Selbstklebende Tapeten lassen sich später wieder entfernen. Teste vorher an einer versteckten Stelle, ob sich die Tapete auf Deiner Wandfarbe sauber löst.
Klebefolie für Fliesen und Möbel: Damit verwandelst Du alte Küchenfliesen, Schranktüren oder einen Beistelltisch in kurzer Zeit.
Farbe auf Möbeln statt auf Wänden: Eine alte Kommode oder ein Stuhl in Knallfarbe bringen genauso viel Freude wie eine gestrichene Wand.
Bilderleisten: Auf schmalen Regalleisten stellst Du Bilder und Postkarten auf und wechselst sie jederzeit, mit wenigen Bohrlöchern.
Textilien und Licht: Vorhänge, Teppiche, Kissen, Lampenschirme und farbige Leuchtmittel sind die einfachste Art, viel Farbe in den Raum zu holen.
Gut zu wissen: Wände kräftig zu streichen ist in vielen Mietwohnungen während der Mietzeit erlaubt. Hast Du die Wohnung mit hellen, neutralen Wänden übernommen, musst Du beim Auszug in der Regel wieder hell und neutral streichen. Schau in Deinen Mietvertrag und sprich größere Veränderungen am besten vorher mit Deinem Vermieter ab. Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.
Dopamin-Deko mit kleinem Budget
Ein neues Sofa in Pink muss es gar nicht sein. Mit etwas Farbe, Kreativität und einem Besuch auf dem Flohmarkt erreichst Du viel.
Bilderrahmen lackieren: Alte Rahmen vom Flohmarkt mit Sprühlack in Deinen Farben streichen und als bunte Bilderwand aufhängen.
Stoffreste als Kunst: Einen schönen Stoff straff über einen Keilrahmen spannen und auf der Rückseite festtackern. Fertig ist ein großes Wandbild.
Kissenhüllen tauschen: Neue Hüllen kosten wenig und verändern ein Sofa sofort. Im Winter warme Töne, im Sommer frische.
Bunte Kerzen: Stabkerzen in Pink, Orange und Grün in unterschiedlichen Kerzenhaltern bringen Farbe auf Tisch und Fensterbank.
Geschirr mischen: Einzelne Teller und Tassen vom Flohmarkt in verschiedenen Farben ergeben ein fröhliches, ganz eigenes Service.
Blumen: Ein Strauß Tulpen, Ranunkeln oder Dahlien in kräftigen Farben ist die schnellste Dopamin-Deko überhaupt.
Bücher nach Farben sortieren: Kostet gar nichts und verwandelt jedes Regal in einen Regenbogen.
Alten Stuhl streichen: Abschleifen, grundieren, in Deiner Lieblingsfarbe lackieren. Ein einzelner farbiger Stuhl wird schnell zum Lieblingsstück.
Lieblingsstücke und Erinnerungen
Farben sind das Auffälligste an Dopamin-Deko, die stärkste Wirkung haben aber oft die Dinge mit Geschichte. Die Muschel vom ersten gemeinsamen Urlaub, die Tasse von der Oma, das Konzertplakat aus Deiner Jugend. Gib diesen Stücken einen Ehrenplatz, statt sie in Schubladen zu verstecken.
Schön wirkt eine kleine Ausstellung auf einem Regalbrett oder einem Tablett: Stell drei bis fünf Dinge in unterschiedlicher Höhe zusammen und verbinde sie über eine gemeinsame Farbe. Eine Galeriewand mit Fotos, Postkarten und Kinderzeichnungen in bunten Rahmen erzählt Deine ganz eigene Geschichte. Bei vielen Hundemenschen gehört natürlich auch der eigene Vierbeiner dazu, etwa als gerahmtes Foto vom Lieblingsspaziergang oder als Kissen mit Dackelmotiv auf dem Sofa.
So bleibt es gemütlich
Dopamin-Deko darf laut sein. Damit Du Dich auf Dauer wohlfühlst, helfen ein paar einfache Grundsätze.
Raum für Raum vorgehen: Beginne mit einem Zimmer und lass es ein paar Wochen auf Dich wirken, bevor Du weitermachst.
Ruheplätze für das Auge schaffen: Lass zwischen den bunten Bereichen auch ruhige Flächen, etwa eine helle Wand oder ein einfarbiges Möbelstück.
Ordnung halten: Bunte Räume wirken am schönsten, wenn Flächen frei bleiben. Geschlossene Körbe und Kisten in passenden Farben schlucken den Kleinkram.
Lieber wenige Stücke, die Du liebst: Kauf gezielt, was Dir wirklich gefällt, statt viele günstige Trendteile auf einmal.
Abends warmes Licht: Lampen mit warmweißem Licht machen auch kräftige Farben am Abend gemütlich.
Mit den Jahreszeiten wechseln: Kissen, Decken und Blumen lassen sich austauschen. So bleibt Deine Wohnung spannend und Du entdeckst Deine Lieblingsstücke immer wieder neu.
Dopamin-Deko, Maximalismus und die leise Variante
Dopamin-Deko wird oft mit Maximalismus verwechselt. Beim Maximalismus gilt die Devise „mehr ist mehr“, Räume sind dicht gefüllt mit Möbeln, Kunst und Sammlerstücken. Dopamin-Deko kann maximalistisch aussehen, muss es aber nicht. Im Mittelpunkt steht die Freude. Liebst Du große Mengen, lebst Du sie aus. Magst Du es aufgeräumter, setzt Du wenige, dafür umso fröhlichere Akzente.
Auch mit einer minimalistischen oder skandinavischen Einrichtung verträgt sich der Stil gut. Helles Holz, klare Formen und viel Weiß bilden eine ruhige Bühne, auf der ein knallroter Sessel, ein bunter Teppich oder eine Gruppe farbiger Vasen besonders gut zur Geltung kommen.
Sind Dir Neonfarben zu viel, gibt es die leise Variante: Dopamin-Deko in Pastell. Zartes Zitronengelb, Mint, Flieder, Pfirsich und Babyblau wirken frisch und fröhlich, bleiben aber sanft. Diese Farben eignen sich besonders gut für Schlafzimmer, kleine Räume und für alle, die sich langsam an mehr Farbe herantasten möchten.
Häufige Fragen zu Dopamin-Deko
Was bedeutet Dopamin-Deko?
Dopamin-Deko ist ein Einrichtungsstil mit kräftigen Farben, verspielten Formen, fröhlichen Prints und persönlichen Lieblingsstücken. Das Ziel ist ein Zuhause, das gute Laune macht. Der Name spielt auf den Botenstoff Dopamin an, der im Gehirn bei Freude und Belohnung beteiligt ist.
Welche Farben passen zu Dopamin-Deko?
Typisch sind Gelb, Orange, Pink, Rot, Grün, Blau und Violett in kräftigen Tönen. Am besten wählst Du die Farben, die Dich persönlich froh machen. Für ruhigere Räume eignen sich Pastelltöne.
Wirkt Dopamin-Deko wirklich auf die Stimmung?
Fest steht, dass Menschen Farben weltweit sehr ähnlich mit Gefühlen verbinden. Dass eine bestimmte Wandfarbe messbar Dopamin freisetzt, ist dagegen bisher unbelegt. Die stärkste Wirkung haben Farben und Dinge, mit denen Du selbst schöne Erinnerungen verbindest.
Funktioniert Dopamin-Deko auch in kleinen Räumen?
Ja. In kleinen Räumen wirken helle, kräftige Töne wie Sonnengelb oder Mint besonders frisch. Hilfreich ist eine klare Farbpalette mit zwei bis drei Farben, damit der Raum aufgeräumt wirkt. Spiegel und gutes Licht lassen ihn zusätzlich größer erscheinen.
Was kostet Dopamin-Deko?
So viel, wie Du ausgeben möchtest. Blumen, Kissenhüllen, Kerzen und farbig sortierte Bücher kosten wenig bis gar nichts. Ein gestrichener Flohmarktstuhl oder lackierte Bilderrahmen sind günstige Projekte für ein Wochenende. Größere Möbel kannst Du nach und nach ergänzen.
Lässt sich Dopamin-Deko mit anderen Wohnstilen kombinieren?
Sehr gut sogar. Zu Boho passen die vielen Farben und Textilien, im skandinavischen Stil setzen bunte Akzente fröhliche Glanzpunkte und zu Retro-Möbeln aus den 60er- und 70er-Jahren passt der Stil ohnehin hervorragend.
Fazit: Deine Wohnung, Deine Freude
Dopamin-Deko lädt Dich ein, Deine Wohnung nach Deinem Herzen zu gestalten statt nach dem neuesten Katalog. Kräftige Farben, verspielte Formen und Dinge mit Geschichte sorgen dafür, dass Du Dich zu Hause wohl und lebendig fühlst. Starte mit einem Lieblingsstück, finde Deine Glücksfarben und taste Dich Raum für Raum voran.